Wann ist der richtige Zeitpunkt, um Gold zu kaufen? Experten raten, Reserven durch den wiederholten Kauf kleiner Mengen über einen längeren Zeitraum aufzubauen. So lassen sich Kursschwankungen am besten ausgleichen.
Derzeit wird allgemein empfohlen, etwa fünf bis zehn Prozent des Vermögens in Gold anzulegen. Je höher das Risiko Ihrer Veranlagung ist, umso höher sollte auch der Goldanteil sein.
Sie sollten Gold sowohl in Münzen als auch als Barren vorrätig haben. Haben Sie für Ihr Empfinden genug kleine Münzen, können Sie getrost auch größere Barren kaufen. Generell gilt: Je größer das Stück, umso günstiger ist der Preis je Gramm. Ratsam ist ein geschickter Mix aus Goldmünzen und Goldbarren, denn gerade Münzen bieten ein hohes Maß an Flexibilität und Verwertbarkeit.
Gold kann man in der Europäischen Union und in den meisten Ländern der Welt mehrwertsteuerfrei kaufen. Andere Anlagemetalle wie Silber, Platin oder Palladium sind umsatzsteuerpflichtig.
Münzen wie der Wiener Philharmoniker sind durch ihre Prägung, ihre markante Randform und den Nennwert gleichsam mit einem Echtheitszertifikat ausgestattet. Sie bekommen dafür weltweit sofort bares Geld. Barren werden meistens vor dem Ankauf durch Geldinstitute und Händler auf ihre Echtheit geprüft, weil sie leichter als Münzen zu manipulieren sind. Diese Prüfung kann ein paar Tage dauern und dient auch Ihrer Sicherheit.
Am besten ist Gold in einem Tresor aufbewahrt, der entsprechend versichert ist. Auch Banken bieten Schließfächer an. Zur Orientierung: 100 Kilogramm Gold passen in eine Schuhschachtel.
„Bullionmünze“ ist der internationale Begriff für eine Münze aus Feingold oder einem anderen Edelmetall, die zur Anlage verwendet wird. Sie weist höchste Feinheit auf und wird in der internationalen Einheit der Unze (1 Troy-Unze = 31,1034768 Gramm) gehandelt. Die Wiener Philharmoniker aus Gold und Silber sind Bullionmünzen.
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