Sie sollten Münzen und Medaillen unterscheiden: Münzen besitzen oder besaßen Zahlungskraft. Medaillen hingegen sind Prägungen ohne Nennwert.
Es gibt je nach Geschmack und Vorliebe verschiedene Methoden der Aufbewahrung: Alben, Boxen, Etuis, Kassetten oder Koffer. Wofür auch immer Sie sich entscheiden, bewahren Sie Ihre Sammelstücke münzgerecht auf. Auch sollte man Münzen vor Feuchtigkeit und unreiner Luft schützen. So können Sie ihren Wert erhalten. Eine Münze der Prägequalität „Polierte Platte“ sollten Sie niemals aus der Kapsel nehmen.
Münzen in hohen Prägequalitäten sollte man nie mit bloßen Fingern angreifen, um Fingerabdrücke oder Beschädigung durch Schweiß zu vermeiden. Verwenden Sie einen weichen Handschuh oder eine spezielle Münzpinzette. Zur Reinigung empfiehlt sich ein Ultraschallgerät. Verwenden Sie niemals Silberreinigungsmittel oder ähnliche Substanzen.
Auch wenn alles dazu getan wird, dass Münzen lange ihren Glanz behalten, Stücke aus Silber oder etwa Kupfer verändern sich mit der Zeit. Profis sehen darin einen Hinweis auf die Echtheit des Metalls. Ein übliches Anlaufen des Metalls über die Jahre sollte daher nicht irritieren und nicht Anlass für unüberlegte Reinigungen der Münzen sein.
Nachdem es schon seit rund 3.000 Jahren Münzen gibt, ist die Zahl der Sammelgebiete gigantisch. Verschaffen Sie sich, bevor Sie starten, einen Überblick im Internet oder in der Fachliteratur. Beispielsweise können Sie antike Münzen oder Euro-Münzen sammeln, nach Ländern, Motiven oder Nominalwerten suchen oder sich auf Goldmünzen spezialisieren.
Kaufen Sie teure Münzen möglichst im Fachhandel und in Banken. Und kaufen Sie vor allem nur dann, wenn Sie Vertrauen zu dem Verkäufer haben.
In der Fachsprache der Numismatik heißt die Vorderseite der Münze Avers, die Rückseite Revers.
Der Zustand einer Münze ist absolut wichtig für ihren Wert. Eine Münze kann zum Beispiel – je nach Erhaltungsgrad – zwischen 10 und 200 Euro wert sein.
Sammelfolder_2012_2.pdf (3.140,48 kB)