Menschen fördern Gold seit Jahrtausenden. Rund 167.000 Tonnen gibt es heute weltweit. Bei einem Goldpreis von ca. USD 1.900 pro Unze (Rekordhoch im September 2011) ist dieser gigantische Schatz 10.000 Milliarden US-Dollar wert. Oder über 7.000 Milliarden Euro. Etwa ein Fünftel der weltweiten Goldbestände gehört den Vereinigten Staaten. Der Internationale Währungsfonds besitzt 2.800 Tonnen, Österreich etwa 280 Tonnen.
Gold gibt es nicht nur in Münzen oder Barren. Rund die Hälfte des internationalen Goldes existiert in Form von Schmuck. Im Jahr 2010 war China jenes Land, das weltweit am meisten Gold gefördert hat, nämlich 345 Tonnen. Den schwersten Nugget fanden zwei Australier: Er wog 72 Kilogramm.
Neben dem goldenen Wiener Philharmoniker bietet die Münze Österreich AG Goldbarren zwischen einem Gramm und einem Kilo Gewicht. Auch Goldmünzen und sogenannte Handelsgoldmünzen wie Dukaten, Gulden und Kronen finden sich in unserem glänzenden Angebot.
In seiner jahrtausendalten Geschichte war Silber zeitweise wertvoller als Gold. Heute ist das nicht mehr so. Aber gerade in Zeiten der Hochkonjunktur steigt die Nachfrage nach Silber. Silber wird, mehr als Gold, unter anderem in der Industrie gebraucht - und somit auch verbraucht.
Die weltweit größten Silbervorkommen gibt es in Mexiko. Aber auch Peru, China und Australien fördern große Mengen Silber.
Die bei Anlegern beliebteste Silbermünze der Münze Österreich AG ist unser silberner Wiener Philharmoniker . Das Interesse an Sammlermünzen aus Silber ist in Österreich traditionell hoch.
Niob kommt auf der Welt ungefähr so häufig vor wie Blei - übrigens auch im menschlichen Körper. Man kann das Metall bei Raumtemperatur walzen und schmieden. Es hat eine extrem hohe chemische Beständigkeit und ist dadurch sehr widerstandsfähig. Entdeckt wurde es erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts, durch den verstärkten Einsatz in der Schmuckindustrie wird es immer beliebter.
Ein erstmals von der Münze Österreich AG für Münzen eingesetztes Verfahren macht das Material noch attraktiver. Durch „Anodisches Oxidieren“ entsteht eine nur wenige Milliardstel Millimeter dünne Oxidschicht. Ihre Lichtbrechung sorgt so für Interferenzfarben, die dem Niob inmitten des Silberrings sein edles und farbiges Aussehen verleihen.
Der Münze Österreich AG ist mit ihren Silber-Niob-Münzen eine weltweite Innovation geglückt. Einige der außergewöhnlichen Bimetall-Stücke der Niob-Serie sind bei uns längst vergriffen und auch sonst nur schwer zu bekommen. Zum Anlegen, Sammeln und Schenken: Die Münzen mit dem bunten Kern aus Niob und dem Silberring sind allseits beliebt!
Sammelfolder_2012_2.pdf (3.140,48 kB)