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WIENER SCHULEN DER PSYCHOTHERAPIE

Reden ist Gold

Freud, Adler, Frankl. Alle drei wirkten in Wien und stehen für verschiedene Richtungen einer im 20. Jahrhundert gänzlich neu entstandenen Wissenschaftsdisziplin: der Psychotherapie. Sigmund Freud ist der Wegbereiter der Psychoanalyse, Alfred Adler hat die Individualpsychologie begründet, Viktor Frankl Logotherapie und Existenzanalyse. Die drei berühmten Namen stehen für die drei diesbezüglichen Wiener Schulen, der wir eine dreiteilige Serie widmen. Den Persönlichkeiten zugeordnet sind Schlagworte, die einen Hinweis auf deren Gedankengebäude geben.

Sammeln Sie Einsichten in das Wesen des Menschen mithilfe und anhand der Münzsammlung „Wiener Schulen der Psychotherapie“.

Auf der Couch

1900 schrieb Freud in einem Brief an Wilhelm Fließ über einen Aufenthalt im Schloss Bellevue am Cobenzl in Wien: „Glaubst Du eigentlich, daß... dereinst auf einer Marmortafel zu lesen sein wird:? ‚Hier enthüllte sich am 24. Juli 1895 dem Dr. Sigm. Freud das Geheimnis des Traums.’ Die Aussichten sind bis jetzt hiefür gering.“ – Geboren als Schlomo Sigismund Freud am 6. Mai 1856 in Freiberg in Mähren als Sohn jüdischer Eltern, wurde er in Wien zum Begründer der Psychoanalyse. 47 Jahre lang wohnte und ordinierte Freud im Haus Berggasse 19 im 9.Wiener Gemeindebezirk. Ein Einrichtungsgegenstand genügte ihm als Behandlungsinstrument: eine Couch; seine Methode sah vor, Schlüsse aus dem zu ziehen, was ein Patient erzählte, frei assoziierte oder geträumt hatte. Seine aufklärerischen Erkenntnisse sind mannigfaltig: Etwa wies er auf das Unbewusste hin und darauf, welch großen Einfluss es auf unsere Verhaltensweisen habe. Er wagte es, die Sexualität zu enttabuisieren und sie als integralen Bestandteil menschlicher Existenz anzusehen.

Freud gilt als einer der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts. Was Einsteins Werk für die Physik, bedeutete Freuds Theoriegebäude für die Lehre vom Menschen: eine geistige Revolution. Die eingangs zitierten Zweifel des nach Mozart wohl bekanntesten Österreichers waren gänzlich unbegründet. 1977 wurde auf der Bellevuehöhe eine Marmorstele aufgestellt; auf ihr steht: „Glaubst Du eigentlich, daß... dereinst auf einer Marmortafel zu lesen sein wird...“

Optimist und Menschenfreund

Alfred Adler wurde 1870 als Sohn eines jüdischen Getreidehändlers in Rudolfsheim bei Wien, heute Teil des 15. Bezirks, geboren. Nachdem er 1895 das Medizinstudium an der Wiener Universität abgeschlossen hatte, eröffnete er eine Arztpraxis nahe dem Prater; häufig zählten Zirkusartisten und Varietékünstler zu seiner wenig zahlungskräftigen Klientel. Nachdem er sich mit Sigmund Freud überworfen hatte, begründete er die zweite Wiener Schule der Tiefenpsychologie; seine Vereinigung nennt sich seit 1912 Verein für Individualpsychologie.

Vortragsreisen und Lehrtätigkeiten in Europa und den USA machten seine optimistische Lehre vom Menschen berühmt. 1934 emigrierte er in die USA; 1937 starb er während einer Vortragsreise in Aberdeen, Schottland, an einem Herzinfarkt.

Alfred Adler begriff den Menschen als Individuum sowie als Einheit von Körper, Seele und Geist; somit gilt er als Pionier der Psychosomatik. Im Gegensatz zu Freuds Ansicht, wonach der Mensch nicht Herr im eigenen Haus, sondern der Macht des Unbewussten ausgesetzt sei, glaubte Adler an das Vermögen des Individuums, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Adler wendete die Psychotherapie insofern ins Optimistische, als er dem Menschen Selbstbestimmtheit zutraute. Er sah das Individuum als Kunstwerk und Künstler in einem. An der Gemeinschaft sei es, insbesondere Kinder dabei zu unterstützen, ein gelungenes Kunstwerk aus sich zu erschaffen

Reden ist Gold

Freud, Adler, Frankl. Alle drei wirkten in Wien und stehen für verschiedene Richtungen einer im 20. Jahrhundert gänzlich neu entstandenen Wissenschaftsdisziplin: der Psychotherapie. Sigmund Freud ist der Wegbereiter der Psychoanalyse, Alfred Adler hat die Individualpsychologie begründet, Viktor Frankl Logotherapie und Existenzanalyse. Die drei berühmten Namen stehen für die drei diesbezüglichen Wiener Schulen, der wir eine dreiteilige Serie widmen. Den Persönlichkeiten zugeordnet sind Schlagworte, die einen Hinweis auf deren Gedankengebäude geben.

Sammeln Sie Einsichten in das Wesen des Menschen mithilfe und anhand der Münzsammlung „Wiener Schulen der Psychotherapie“.

Auf der Couch

1900 schrieb Freud in einem Brief an Wilhelm Fließ über einen Aufenthalt im Schloss Bellevue am Cobenzl in Wien: „Glaubst Du eigentlich, daß... dereinst auf einer Marmortafel zu lesen sein wird:? ‚Hier enthüllte sich am 24. Juli 1895 dem Dr. Sigm. Freud das Geheimnis des Traums.’ Die Aussichten sind bis jetzt hiefür gering.“ – Geboren als Schlomo Sigismund Freud am 6. Mai 1856 in Freiberg in Mähren als Sohn jüdischer Eltern, wurde er in Wien zum Begründer der Psychoanalyse. 47 Jahre lang wohnte und ordinierte Freud im Haus Berggasse 19 im 9.Wiener Gemeindebezirk. Ein Einrichtungsgegenstand genügte ihm als Behandlungsinstrument: eine Couch; seine Methode sah vor, Schlüsse aus dem zu ziehen, was ein Patient erzählte, frei assoziierte oder geträumt hatte. Seine aufklärerischen Erkenntnisse sind mannigfaltig: Etwa wies er auf das Unbewusste hin und darauf, welch großen Einfluss es auf unsere Verhaltensweisen habe. Er wagte es, die Sexualität zu enttabuisieren und sie als integralen Bestandteil menschlicher Existenz anzusehen.

Freud gilt als einer der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts. Was Einsteins Werk für die Physik, bedeutete Freuds Theoriegebäude für die Lehre vom Menschen: eine geistige Revolution. Die eingangs zitierten Zweifel des nach Mozart wohl bekanntesten Österreichers waren gänzlich unbegründet. 1977 wurde auf der Bellevuehöhe eine Marmorstele aufgestellt; auf ihr steht: „Glaubst Du eigentlich, daß... dereinst auf einer Marmortafel zu lesen sein wird...“

Optimist und Menschenfreund

Alfred Adler wurde 1870 als Sohn eines jüdischen Getreidehändlers in Rudolfsheim bei Wien, heute Teil des 15. Bezirks, geboren. Nachdem er 1895 das Medizinstudium an der Wiener Universität abgeschlossen hatte, eröffnete er eine Arztpraxis nahe dem Prater; häufig zählten Zirkusartisten und Varietékünstler zu seiner wenig zahlungskräftigen Klientel. Nachdem er sich mit Sigmund Freud überworfen hatte, begründete er die zweite Wiener Schule der Tiefenpsychologie; seine Vereinigung nennt sich seit 1912 Verein für Individualpsychologie.

Vortragsreisen und Lehrtätigkeiten in Europa und den USA machten seine optimistische Lehre vom Menschen berühmt. 1934 emigrierte er in die USA; 1937 starb er während einer Vortragsreise in Aberdeen, Schottland, an einem Herzinfarkt.

Alfred Adler begriff den Menschen als Individuum sowie als Einheit von Körper, Seele und Geist; somit gilt er als Pionier der Psychosomatik. Im Gegensatz zu Freuds Ansicht, wonach der Mensch nicht Herr im eigenen Haus, sondern der Macht des Unbewussten ausgesetzt sei, glaubte Adler an das Vermögen des Individuums, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Adler wendete die Psychotherapie insofern ins Optimistische, als er dem Menschen Selbstbestimmtheit zutraute. Er sah das Individuum als Kunstwerk und Künstler in einem. An der Gemeinschaft sei es, insbesondere Kinder dabei zu unterstützen, ein gelungenes Kunstwerk aus sich zu erschaffen

Alle Produkte der Serie

Goldmünze Alfred Adler Avers

Alfred Adler

Siegmund Freud Vorderseite

Sigmund Freud

Sammelkassette Psychotherapie

Sammelkassette zur Serie

Siegmund Freud Rückseite

Technische Daten

Qualität

Polierte Platte

Nennwert

50 Euro

Durchmesser

22 mm

Material

Gold Au 986

Gewicht

7,89 g

Wiener Schule der Psychotherapie

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