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Für jeden eine gute Anlage


Die Förderung von Gold

Gold wird seit Jahrtausenden als Wert- und Kunstgegenstand verwendet und an den unterschiedlichsten Orten der Erde auf verschiedenste Weise gefördert.

Unter und über Tage

Beim Tagebau werden Felsbrocken abgesprengt, das Gestein auf Transporter verladen und anschließend bearbeitet. Beim Tiefbau – also unter Tage – wird der Zugang zur Lagerstätte über Stollen und Schächte hergestellt. Diese Abbauform ist aufgrund der Komplexität und der geringeren Fördermengen oftmals deutlich teurer und verlor in den letzten Jahren sukzessive an Bedeutung. So belaufen sich die Förderkosten in den tiefsten Minen Südafrikas, welche bis zu 5.000 Meter tief sind, auf bis zu USD 1.400 je Unze.

Im Moment muss man, um eine Unze Gold – also 31,1 Gramm – zu fördern, im Schnitt 30 Tonnen Gestein verarbeiten. Die Goldförderung ist mittlerweile ein technisch höchst anspruchsvoller Prozess. Überdimensionale Bohrmaschinen treiben Löcher in Felsen, über kilometerlange Förderbänder wird das Gestein zu Industrieanlagen transportiert. Riesige Mühlen pulverisieren den Felsen, Zentrifugen schleudern anschließend das Gold aus dem Gestein. Das geförderte Erz wird danach chemisch behandelt. In großen Sammelbecken wird beispielsweise mit cyanidhaltigen Lösungen das Gold vom Gestein getrennt. In einem weiteren Schritt wird das erweichte Gestein in riesigen Trommeln mittels Metallkugeln zermahlen. Der goldhaltige Schlamm wird durch eine Reihe von Becken mit Aktivkohle geleitet und anschließend mittels Elektrolyse von der Lauge getrennt. Nach diesem Prozess werden ca. 30kg schwere Doré-Barren gegossen, die neben Gold auch Silber und andere Mineralien enthalten. Schlussendlich werden diese Barren in Raffinerien transportiert und dort von anderen Mineralien getrennt und zu puren Goldbarren umgeschmolzen.

Umweltschutz

Ähnlich wie bei der Förderung von anderen Rohstoffen hat auch die Förderung von Gold mitunter Auswirkungen auf die Umwelt, mit denen sich die Minenunternehmen in den letzten Jahrzehnten verstärkt auseinandersetzen. Erstmals wurde im Jahr 2011 ein Fair-Trade-Siegel für Gold verliehen, welches hohe ökologische Sicherheitsstandards gewährleisten soll.

Im Laufe der letzten Jahre sind die Kosten für Energie, Personal und Stahl stark angestiegen. So belaufen sich die Energiekosten im Open-Pit Verfahren (Tagebau) auf bis zu 40% der gesamten Abbaukosten. Aber auch beim Einkauf von Dienstleistungen und Ausrüstung wird die Konkurrenz zwischen den Minengesellschaften immer größer. Die Wartezeiten für große Gesteinsmühlen betragen mittlerweile bis zu vier Jahre.

Firmen

Aufgrund der Kapitalintensivität der Förderung sind die meisten Minengesellschaften börsennotiert. Man unterscheidet die Unternehmen oftmals gemäß ihrer Spezialisierung im Förderungsprozess. Die so genannten „Explorer“ Gesellschaften suchen nach möglichen Goldvorkommen, „Junior Miner“ beginnen die Erschließung der Vorkommen. Fördernde Goldminenunternehmen, sogenannte „Producer“, sind meist größere Unternehmen, welche die operative Förderungen bei meist unterschiedlichen Minen betreiben.

Zu den größten Minenunternehmen gehören die Barrick Gold Corporation, die Goldcorp Inc. sowie die Newmont Mining Corporation. Die bedeutendsten Fördernationen waren in den vergangenen Jahren China, Australien, die USA, Russland, Südafrika und Kanada. Auch in den Ländern Mittelamerikas sind bedeutende Goldreserven vorhanden.

Droht in Zukunft eine Gold-Knappheit?

Häufig wird über eine zu erwartende dramatische Verknappung der Goldförderung geschrieben. Die Panikmache scheint jedoch übertrieben. Im Moment werden die weltweit förderfähigen Reserven1 gemäß United States Geological Survey auf 50.000 Tonnen geschätzt. Bei gleich bleibender Förderung könnte rein rechnerisch nur mehr knapp 17 Jahre Gold gewonnen werden. Die Förderung ist jedoch eine Ableitung des Goldpreises. Bei deutlich höheren Goldpreisen können wesentlich geringere Goldgrade abgebaut werden. So belaufen sich die geschätzten Ressourcen aktuell auf 90.000 Tonnen Gold.

1 Reserven sind Vorkommen, die nach dem heutigen Stand der Technik wirtschaftlich abbaubar sind. Bei Ressourcen handelt es sich um Vorkommen, die zwar nachweislich vorhanden sind, aber gegenwärtig noch nicht wirtschaftlich gefördert werden können.

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