Gold, Silber und Niob: Grandioses Material

Von bleibendem Wert; Zum Sammeln, Anlegen und Staunen.

Gold

Menschen fördern Gold seit Jahrtausenden. Das größte Goldnugget wurde 1869 in Australien gefunden und wog 72 kg. Die weltweite Goldförderung erreichte 2014 mit rund 3.000 Tonnen einen neuen Rekord. Etwa ein Fünftel der weltweiten Goldbestände gehört den Vereinigten Staaten. Der Internationale Währungsfonds besitzt 2.800 Tonnen, Österreich etwa 280 Tonnen.

Im Jahr 2013 war China jenes Land, das weltweit am meisten Gold gefördert hat, nämlich 428 Tonnen. Russland hat seine Goldförderung stark ausgeweitet und hat erstmals seit 25 Jahren mehr Gold aus der Erde geholt als die Vereinigten Staaten und ist auf Platz drei der größten Goldlieferanten nach China und Australien aufgestiegen.

Gold gibt es nicht nur in Münzen oder Barren. Rund die Hälfte des internationalen Goldes existiert in Form von Schmuck. 

Neben dem goldenen Wiener Philharmoniker bietet die Münze Österreich AG Goldbarren zwischen einem Gramm und einem Kilo Gewicht. Auch Goldmünzen und sogenannte Handelsgoldmünzen wie Dukaten, Gulden und Kronen finden sich in unserem glänzenden Angebot.

Silber

In seiner jahrtausendalten Geschichte war Silber zeitweise wertvoller als Gold. Heute ist das nicht mehr so. Aber gerade in Zeiten der Hochkonjunktur steigt die Nachfrage nach Silber. Silber wird, mehr als Gold, unter anderem in der Industrie gebraucht - und somit auch verbraucht.

Die weltweit größten Silbervorkommen gibt es in Mexiko. Aber auch Peru, China und Australien fördern große Mengen Silber.

Die bei Anlegern beliebteste Silbermünze der Münze Österreich AG ist unser silberner Wiener Philharmoniker. Das Interesse an Sammlermünzen aus Silber ist in Österreich traditionell hoch.

Niob

Niob kommt auf der Welt ungefähr so häufig vor wie Blei - übrigens auch im menschlichen Körper. Man kann das Metall bei Raumtemperatur walzen und schmieden. Es hat eine extrem hohe chemische Beständigkeit und ist dadurch sehr widerstandsfähig. Entdeckt wurde es erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts, durch den verstärkten Einsatz in der Schmuckindustrie wird es immer beliebter.

Ein erstmals von der Münze Österreich AG für Münzen eingesetztes Verfahren macht das Material noch attraktiver. Durch „Anodisches Oxidieren“ entsteht eine nur wenige Zehntausendstel Millimeter dünne Oxidschicht. Ihre Lichtbrechung sorgt so für Interferenzfarben, die dem Niob inmitten des Silberrings sein edles und farbiges Aussehen verleihen.

Der Münze Österreich AG ist mit ihren Silber-Niob-Münzen eine weltweite Innovation geglückt. Viele der außergewöhnlichen Bimetall-Stücke der Niob-Serie sind bei uns schon kurz nach Erscheinen vergriffen und auch sonst nur schwer zu bekommen. Zum Anlegen, Sammeln und Schenken: Die Münzen mit dem bunten Kern aus Niob und dem Silberring sind allseits beliebt!

Platin

Platin, ein seltenes Edelmetall, beliebt bei Schmuckdesignern, in der Form von Münzen und Barren bei Investoren begehrt, spielt wegen seiner besonderen physikalischen Eigenschaften auch in der Technik eine gewichtige Rolle. – Platin hat einen wesentlich höheren Schmelzpunkt als Gold und Silber und ist besonders korrosionsbeständig. Um nur einige industrielle Verwendungen zu nennen: Platinkatalysatoren leisten einen einzigartigen Beitrag bei der Reduktion schädlicher Fahrzeugemissionen. Platin wird aber auch in der Krebstherapie genutzt, für Herzschrittmacher, für medizinische Instrumente, die im Körper verbleiben, für Beschichtungen von Computer-Festplatten u.v.m. (Platin, selten und geschätzt)

Die Ägypter verwendeten Platin schon vor über 3000 Jahren bei der Schmuckherstellung; die Inkas in Zentral- und Südamerika bereits 200 v. Chr. für zeremonielle Objekte.
Die Menge des jemals geförderten Platins ist 30-mal kleiner als die von Gold. Heute fördert Südafrika mehr als 75 Prozent des weltweiten Volumens.

Die globale Nachfrage nach diesem wertvollen Material wächst mit den wachsenden Anwendungsmöglichkeiten. – Der goldene und der silberne Philharmoniker sind Klassiker; mit dem Wiener Philharmoniker in Platin erweitern wir unser Angebot an attraktiven Anlageformen.

Kupfer

Die Münze Österreich AG zeigt sich einfallsreich in der Wahl des Metalls und greift Kupfer wieder auf, nämlich für die hochwertigen 5- und 10-Euro-Umlaufmünzen. Münzen aus reinem Kupfer sind einzigartig, da das Metall heutzutage nahezu ausschließlich in Legierungen verwendet wird. Reines Kupfer ist sehr weich und bietet deshalb besondere Gestaltungsmöglichkeiten. Das ist auch der Grund, warum es in den Anfangszeiten der Münzprägung gerne verwendet wurde; Kupfer gilt als klassisches Münzmetall.