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Münzwelt


Der Euro

Gemeinsam bewährt

Österreich wurde im Jahr 1995 Mitglied der Europäischen Union. Am 1. Jänner 1999 fixierten elf Staaten der Union den Umrechnungskurs zwischen ihren nationalen Währungen und dem Euro und vereinbarten eine einheitliche Geldpolitik. Bis Ende Februar 2002 löste der Euro schrittweise die nationalen Währungen ab, so auch den Österreichischen Schilling.

Die acht Euromünzen haben gemeinsame europäische Seiten und individuelle nationale Seiten. Die gemeinsamen Seiten zeigen Variationen der Karte Europas sowie sechs Linien, die an beiden Enden in Sterne münden. Entworfen wurde das Design vom Belgier Luc Luycx. Für die nationalen Seiten zeichnen die einzelnen Mitgliedstaaten nach bestimmten Vorgaben selbst verantwortlich. Alle Münzen entsprechen einem sehr hohen gemeinsamen technischen Standard, der für die reibungslose Verwendung in Automaten wichtig ist.

Die Motive der österreichischen Münzseiten stammen aus der Hand von Professor Josef Kaiser von der Hochschule für angewandte Kunst in Wien. Ihre Wahl ist das Ergebnis eines Wettbewerbs. Die allererste Euro-Münze wurde in Österreich am 20. November 1998 durch den damaligen Finanzminister Rudolf Edlinger geprägt. Die österreichischen Euro-Münzen weisen übrigens eine Besonderheit auf: Der Nennwert findet sich nicht nur auf der gemeinsamen, sondern auch auf der nationalen Seite. Alle in der Zeit von 1998 bis 2002 geprägten Euro-Stücke tragen die Jahreszahl 2002.

Euro-Münzen in Österreich (7,0 MB)
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