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Goldpreis-Prognose 3. Quartal 2019

7. Juli 2019

Die Goldnachfrage ist gemäß dem World Gold Council im letzten berichteten Quartal (Q1 2019) auf 1053t angestiegen (+7% j/j). Die globalen Notenbanken erhöhten ihre Bestände im Q1 signifikant um 145,5t. Die Goldkäufe der Notenbanken erreichten in den letzten vier Quartalen ein Rekordhoch. Die Mittelzuflüsse in goldbasierte ETFs stiegen ebenfalls stark an. Die Nachfrage nach Goldbarren ging leicht zurück (-5% j/j), der Absatz von Goldmünzen stieg jedoch an (+12% j/j).

Die weitere Entwicklung des Goldpreises sollte moderat positiv verlaufen.

Der Goldpreis profitiert vor allem von der Tatsache, dass die Renditen von Staatsanleihen in zahlreichen Ländern bereits negativ sind. Die Brexit-Thematik wird in den nächsten Monaten voraussichtlich wieder verstärkt Beachtung finden. Ein negativer Aspekt hinsichtlich der Goldpreisentwicklung ist hingegen unsere Erwartung, dass die US-Renditen aufgrund der robusten US-Konjunktur in diesem Quartal voraussichtlich wieder ansteigen werden. Ebenfalls belastend sollte die von uns im Laufe des dritten Quartals erwartete, moderate USD-Befestigung wirken.

Ausblick:  

Hinsichtlich der weiteren Goldpreisentwicklung überwiegen derzeit leicht die fundamental positiven Aspekte. Insbesondere der beabsichtigte EU-Austritt Großbritanniens, der voraussichtlich ein Hard Brexit sein wird, dürfte Investoren dazu bewegen, weiterhin verstärkt Gold nachzufragen. Die Charttechnik spricht ebenfalls für eine Fortsetzung des Aufwärtstrends. Wir erwarten daher für das dritte Quartal einen moderaten Preisanstieg.

Der Goldpreis sollte zum Quartalsende in einer Spanne zwischen ca. USD 1.420 – 1.480 notieren.

Quelle: Erste Bank Group, Global Strategy, 3.7.2019