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Was treibt den Goldpreis?

Wirtschaftliche und politische Unsicherheiten treiben den Goldpreis – Gold in EUR knapp vor neuem Allzeithoch!

26. August 2019

In zwei Wellen – von Oktober 2018 bis Februar 2019 und verstärkt seit Anfang Juni 2019 – hat der Goldpreis in Euro um fast 35% zugelegt. Von seinem Allzeithoch von 1.385 Euro im Herbst 2012 am Höhepunkt der Euro-Staatsschuldenkrise ist Gold nicht mehr weit entfernt. In zahlreichen weiteren Währungen (ua. AUD, CAD) erklimmt Gold stetig neue Höchststände und auch auf Dollar-Basis fand der – wie im In Gold We Trust 2019 – prognostizierte Ausbruch über die Widerstandsmarke von 1.380 USD statt. Was sind nun eigentlich die Gründe für diesen fulminanten Anstieg?

Goldpreis

Kurz gesagt: Gold zeigt wieder einmal, dass es sich sehr gut als Absicherung gegen wirtschaftliche und politische Unsicherheiten eignet. Und diese Unsicherheiten nehmen überall zu:

 

Die Diskussion um Ausweitung der Negativzinsen auf gewöhnliche Einlagen oder sogar Bargeld ist Rückenwind für Gold.

Mittlerweile weisen Anleihen im Wert von 15 Billionen USD eine negative Rendite auf, weswegen Investoren und Anleger nach Alternativen wie Gold Ausschau halten. Erstmals in der Geschichte verzeichnen deutsche Bundesanleihen über alle Laufzeiten eine negative Rendite.

Der Handels- und Währungskrieg zwischen China und den USA hat sich deutlich verschärft, im Fernen Osten nehmen die Spannungen ebenfalls zu (Taiwan, Hong Kong), Nordkorea ist ein latenter Krisenherd, der Kaschmir-Konflikt ist vor kurzem wieder aufgeflammt und im Nahen Osten ist das Konfliktpotential unverändert hoch.

Um der globalen Abkühlung der Konjunktur entgegen zu wirken haben Notenbanken weltweit bereits die Zinsen gesenkt. Als prominenteste Notenbank die US-amerikanische Federal Reserve, die erstmals seit 10 Jahren den Leitzins gesenkt hat.

Der Börsenboom der letzten Jahre hat die Attraktivität der Goldanlage in den vergangenen Jahren deutlich beeinträchtigt. Seit dem 4. Quartal 2018, als die Börsen massive Verluste zu verzeichnen hatten, ist der Nimbus der Börse als scheinbar risikoloser Veranlagungsort mit ständig steigenden Kursen gebrochen. Die Rückkehr der Unsicherheit an den Börsen ist eine wichtige Unterstützung für den Goldpreis.

Zu guter Letzt wappnen sich diverse Notenbanken gegen die zunehmenden politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten und stocken ihre Goldbestände – zum Teil beträchtlich – auf. Bereits seit 2008, also noch während der Großen Finanzkrise 2007/2008, wurden die Notenbanken von Netto-Verkäufern zu Netto-Käufern von Gold. 2018 haben die Zentralbanken mit 657 Tonnen die größten Zukäufe seit dem Ende von Bretton Woods 1971 getätigt. Russland, Kasachstan und Indien waren die größten Käufer, doch auch Polen und Ungarn haben ihre Goldbestände deutlich erhöht. China hat seine Goldreserven seit 2008 verdreifacht. Für 2019 rechnen wir mit Zukäufen seitens der Notenbanken in Höhe von 750 Tonnen.

 

 

Wie wir in unserem 2019er In Gold We Trust ausführlich argumentiert haben, sind wir der festen Überzeugung dass wir uns in der Frühphase eines neuen Gold-Bullenmarktes befinden. Wie wir dargelegt haben, sehen wir gerade an den Rohstoffmärkten ein erhebliches Kurspotenzial. Diese sind sowohl absolut als auch relativ, etwa im Vergleich zu den Aktienmärkten, extrem attraktiv bewertet.

Quelle: Ronald Peter Stöferle, Incrementum AG, www.incrementum.li

Die hier getätigten Aussagen, Meinungen, Einschätzungen und Prognosen stammen von Ronald Peter Stöferle, Incrementum AG, www.incrementum.li und müssen nicht mit den Aussagen, Meinungen, Einschätzungen und Prognosen der Münze Österreich AG übereinstimmen. Die Münze Österreich AG als Absender des Newsletters weist darauf hin, das aus diesen Inhalten keinerlei Empfehlungen abgeleitet werden dürfen und es sich um Meinungen Dritter handelt für welche die Münze Österreich AG in keiner Weise verantwortlich ist.