Medaillen, Kunsthandwerk mit Tradition

Ihr Jubiläum, Ihre Einweihung

Medaillen sind bleibende Erinnerungen

... Ihr Kongress, Ihre Ausstellung, Ihr Wettbewerb: Eine individuell angefertigte Medaille verleiht Ihrem Anlass einen besonderen Wert.

Sie ist ein einzigartiges Stück Handwerkskunst, das dazu beiträgt, aus Ihrem Jubiläum, Ihrem Kongress, Ihrer Einweihung, Ihrem Wettbewerb eine bleibende Erinnerung zu machen.

Besondere Leistungen verdienen eine besondere Auszeichnung

Zeigen Sie Ihre Wertschätzung glanzvoll wie nie zuvor. Eine individuell angefertigte Medaille ist nicht nur ein Geschenk, sondern viel mehr eine Auszeichnung:

  • als Anerkennung von Verdiensten und für besondere Leistungen (beruflicher, kultureller, humanitärer und sportlicher Art).
  • als Ausdruck der Dankbarkeit gegenüber jenen, die gleiche Ideale teilen und bestimmte Aktionen unterstützen.

Sie können aus verschiedenen Materialien wählen, wie zB Gold, Silber oder Legierungen, Platin, aber auch Kupfer und Bronze, vergoldet oder versilbert. Verpackt in Etuis mit Echtheitszertifikat der Münze Österreich tragen Medaillen dazu bei, aus Ihrem Anlass eine wertvolle Erinnerung zu machen.

Die Zeit vergeht, der Wert bleibt.

Vorderseite und Rückseite der Weihnachtsmedaille

Unsere Leistung richtet sich nach Ihren Ansprüchen

  • Design: Sie wählen die Motive aus, wir beraten Sie gerne.
  • Prägewerkzeug: Wir erstellen vom Design ein Modell, legen Ihnen dieses zur Freigabe vor und stellen das Prägewerkzeug her.
  • Medaillen: Geprägt und verpackt in ca. 3 - 4 Wochen nach Designfreigabe.
  • Service: Wir archivieren alle Werkzeuge gerne für unsere Kunden. Sie können Ihr individuelles Produkt auch noch nach Jahren bei uns bestellen.

Sämtliche Arbeitsschritte führen wir durchgängig und aufeinander abgestimmt aus.

Unser Service: Design - Werkzeug - Rondenfertigung - Prägung - Veredelung

Auf Basis Ihrer Vorstellungen erstellt unser Künstler das Motiv. Der Medailleur verwandelt es in mühevoller Handarbeit in ein plastisches Relief (das Gipsmodell). Einfache Motive werden direkt digital in eine Reliefdatei umgewandelt. Hochpräzise Werkzeuge übertragen das Relief in den Werkzeugstahl. Dabei wird das Motiv in den Stempelstahl gefräst und dieser danach gehärtet. Parallel dazu werden aus Metallstreifen die Rohlinge gestanzt und für die Prägung vorbereitet.

Vor dem Prägen wird die Stempeloberfläche aufbereitet (poliert, sandgestrahlt oder abradiert). Das so vorbereitete Stempelpaar (für Avers und Revers der Medaille) wird in der Prägemaschine fixiert.

Die Ronden werden der Prägemaschine zugeführt und mit einer Kraft pro Hub von bis zu 12.000 kN geprägt. Dafür stehen dem langjährigen Fachpersonal unterschiedliche Maschinen zur Verfügung.

Nach der abschließenden Qualitätskontrolle (und gegebenenfalls der Veredelung) werden die Medaillen sorgfältig verpackt.

Rondenfertigung, Prägetechnik und Oberflächenveredelung

In der Münze Österreich geprägte Medaillen sind von herausragender Qualität, die auf künstlerischer Gestaltung und modernem technischen Know-how, vereint mit Tradition und langjähriger Erfahrung, basiert.

Als Ausgangsmaterial für Medaillen wird ein auf die richtige Stärke gewalzter Metallstreifen verwendet, aus dem mit der Stanzmaschine die Ronden ausgestanzt werden. Die Ronden werden gestaucht und danach geglüht, um die entstandene Kaltverfestigung aufzulösen. Zuletzt folgt eine der folgenden Oberflächenbehandlungen, die je nach gewünschter Prägequalität notwendig ist: kugelpolieren, waschen oder bürsten.

Bis zu 12.000 kN beträgt die Kraft eines Hubes beim Prägen von Medaillen. Diese ist abhängig vom Relief, vom verwendeten Material und vom Durchmesser. Sie ist somit meistens wesentlich höher als bei Münzen. Bei großen Medaillen mit hohen Reliefs wird bis zu vier Mal geprägt.  Nach jedem Prägedurchgang wird die Medaille geglüht, gebeizt und gereinigt.

Freiprägung / klassische Medaille

Hochrelief - Durchmesser: bis 120 mm

Spindelpresse/hydraulische Presse

Bei der FREIPRÄGUNG wird im Gegensatz zur Ringprägung ohne Prägering gearbeitet. Aus diesem Grund kann das Material beim Prägen über den Motivrand hinausfließen.

Wird der unregelmäßige Rand nachträglich durch Drehen entfernt, spricht man von einer französischen Prägung.

Ringprägung / münzähnliche Medaille

Münzähnliches Relief - Durchmesser: maximal 50 mm

Kniehebelprägemaschine

Bei dieser Prägevariante begrenzt ein Ring den Materialfluß zur Seite, sodass ein Rand, das sogenannte Stäbchen, entsteht. Da das Stäbchen meistens höher als die höchste Stelle des Motivs ist, bildet es einen Schutz gegen Beschädigungen.

Oberflächenveredelung

Medaillen können durch Versilbern, Vergolden oder Rhodinieren veredelt werden. Auch Teile des Motivs können durch manuelles Stiftvergolden oder mittels Farbapplikation hervorgehoben werden.

Silbermedaillen werden meistens lackiert, um "das Anlaufen" zu verhindern. Je nach Material sind unterschiedliche Sonderbeschichtungen möglich.

Patinieren

Durch das Patinieren wirkt das geprägte Relief einer Medaille plastischer. Zuerst wird die Medaille in eine spezielle Flüssigkeit (Schwefelleber) getaucht, wodurch sie gleichmäßig dunkel wird. Mit einem weichen Tuch und Bimsmehl wird die Medaillenoberfläche abgerieben, wobei die vertieften Stellen nicht erreicht werden.

Der dadurch entstehende Kontrast lässt die Medaille plastisch und lebendig wirken.