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Münzauszeichnungen – preisgekrönte Handwerkskunst

Vierfach-Triumph bei den COTY-Awards 2025

„Supernova“ ist Coin of the Year

Wussten Sie, dass die Münze Österreich als höchstdekorierte Münzprägestätte der Welt gilt? Unser Land blickt auf eine außergewöhnliche Graveur-Tradition zurück – und sie lebt heute in unserem Team fort. Bei den Coin of the Year (COTY) Awards 2025 in Oklahoma City wurde unsere 20-Euro-Silbermünze „Supernova“ zum Gesamtsieger gekürt. Zusätzlich gab es drei weitere Auszeichnungen:

Damit feiern wir einen Vierfach-Triumph – gegen eine internationale Konkurrenz von über 500 nominierten Münzen.

Die Siegermünze „Supernova“ eröffnet unsere Serie „Die Schönheit des Universums“. Sie besticht durch eine konkave Vorderseite mit dem Krebsnebel, dem Überrest der 1054 beobachteten Supernova; die Rückseite zeigt ein farbig ausgearbeitetes Motiv nach einer Aufnahme des Hubble-Weltraumteleskops.

Hinter diesen Erfolgen stehen Könnerschaft und Innovationsfreude – allen voran unser Graveur Helmut Andexlinger und sein talentiertes Team. Andexlinger, ausgebildet an den Fachschulen für Metalldesign in Steyr und mit einem Studium der Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien, gestaltet seit 1996 Münzen und Medaillen für Österreich und internationale Auftraggeber. Zu seinen bekannten Arbeiten zählt der Siegerentwurf der 2-Euro-Gemeinschaftsausgabe „10 Jahre Euro-Bargeld“ (2012).

Herzliche Gratulation an alle Sammlerinnen und Sammler, die diese ausgezeichneten Stücke bereits in der Sammlung haben – Sie halten ein prämiertes Original in Händen! Und allen, die die Serie entdecken möchten: Mit „Die Schönheit des Universums“ verbinden wir Wissenschaft, Geschichte und österreichische Prägekunst in zeitgemäßen, innovativen Formen.

Ein Blick zurück – warum Österreich wiederholt Spitzenerfolge im Münzdesign bringt:
Die Wurzeln unserer Graveurkunst reichen bis ins 18. Jahrhundert. 1734 initiierte Antonio Maria de Gennaro in Wien eine Graveur-Akademie, um heimische Medailleure auszubilden. Ab 1766 folgte die k.k. Kupferstecher-Akademie, und 1772 vereinte Staatskanzler Kaunitz die Wiener Kunstlehranstalten zur k.k. vereinigten Akademie der bildenden Künste. Diese Tradition – vom Hof bis zur Hochschule – prägt die Qualität und Tiefe österreichischer Münzgestaltung bis heute.

Vielen Dank, dass Sie diese Reise mit uns teilen. Wir freuen uns, Ihnen weiterhin Münzen mit Seele zu präsentieren – mit Tradition und Herz geprägt in Österreich.

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