Der COTY zeichnet Münzen aus dem Jahr 2025 in zehn Wettbewerbskategorien aus, über die eine internationale Jury entscheidet. Die Auszeichnungen gelten als die Oscars der internationalen Münzbranche, die Münze Österreich gewann gleich 3 davon:
Der COTY ist ein international ausgerichteter Wettbewerb, der von World Coin News präsentiert wird und weltweit herausragendes Münzdesign und Innovation würdigt. Das Auswahlverfahren verzeichnete mit über 600 Einreichungen einen neuen Rekordwert. Aus den COTY 100 wählte ein internationales Gremium aus Juroren die Sieger der zehn Wettbewerbskategorien. Der Gesamtsieg ging mit der 10-Yuan-Anlagemünze aus Silber mit dem chinesischen Drachenmotiv erstmals nach China.

Tradition der österreichischen Graveurkunst
Die herausragende Stellung der Münze Österreich wurzelt in einer jahrhundertealten Ausbildungstradition: Auf Anregung von Fürst Kaunitz wurden 1772 die Wiener Kunstlehranstalten zur k.k. vereinigten Akademie der bildenden Künste zusammengeführt; zuvor entstanden u. a. 1766 die k.k. Kupferstecher-Akademie (Jakob Matthias Schmutzer) und 1734 die Graveur-Akademie unter Antonio Maria de Gennaro. Diese Linien führen zur heutigen Exzellenz in Gestaltung, Gravur und Prägung – eine Kontinuität, die sich im internationalen Vergleich in zahlreichen Auszeichnungen niederschlägt.
Die Münze Österreich AG ist die Münzprägeanstalt der Republik und gilt als höchstdekorierte Münzprägestätte der Welt. Ihre vorrangige Aufgabe ist die Deckung des österreichischen Münzbedarfs mit Euro- und Cent-Münzen. Außerdem produziert sie sehr erfolgreich Anlagemünzen und Barren aus Gold und Silber, sowie international gefragte Sammlermünzen und Medaillen. Im B2B-Bereich ist sie mit Umlaufmünzen für Drittländer und Edelmetallronden erfolgreich. Durch künstlerische Expertise in Verbindung mit modernstem Industrie-Know-how, entstehen in Wien Produkte, die internationale Maßstäbe setzen.1194 gegründet, greift sie auf jahrhundertelange Tradition und Erfahrung zurück und hat sich gleichzeitig zum Innovationsführer entwickelt. Seit 1989 im 100 % der OeNB, beschäftigt sie am Heumarkt knapp über 170 Mitarbeitende.
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