Kostbarkeiten, von einer geheimnisvollen Aura umgeben, streng gehütet in der Kaiserlichen Schatzkammer in Wien, wiedergegeben auf der Münze. „Symbole des Göttlichen“ gebührt ganz gewiss ein Ehrenplatz in Ihrer persönlichen Schatzkammer.
Die erste Münze der Serie „Mythen, Schätze und Legenden“ schöpft wie alle weiteren aus dem Vollen: aus einem Erbe von unschätzbarem Wert, aus 600 Jahren Habsburgerherrschaft. Gewinnen Sie tiefe Einblicke in das Haus Österreich und seine religiös-mythischen Vorstellungswelten. Apropos: Begeistert Sie die Suche nach dem Heiligen Gral?
Das Blut Jesu
Die Münze präsentiert Objekte, die das Irdische mit dem Himmlischen glücklich verbinden. Sie zeigt Reliquien, von denen man im Mittelalter und noch später glaubte, dass sie mit Jesu Blut in Berührung gekommen seien. Oder anders gesagt, auf ihr finden Requisiten einer Schlüsselszene der christlichen Religion zusammen: der Kreuzigung. Solche Reliquien entstanden aus der Sehnsucht, den Glauben konkret zu machen und sich der Liebe Jesu zu versichern – einer Liebe, die unbesiegbar macht –, und sie galten den Habsburgern als Zeichen dafür, dass ihre Macht von Gott gewollt war.
Die Heilige Lanze
Die Heilige Lanze erfuhr verschiedene Deutungen, bis sie im Lauf des 13. Jahrhunderts zu der des Soldaten Longinus avancierte, mit der dieser Christus den Todesstoß versetzt haben soll. Mit Jesu Blut benetzt, wurde die Lanze lange als Symbol der Reichsgewalt betrachtet und zählte zu den vornehmsten Reichsinsignien. Man glaubte, ihre Wunderkraft habe sogar Schlachtensiege bewirkt.
Die Kreuzpartikel
Eine weitere Reliquie, die die Passion Christi bezeugen sollte, sind die Kreuzpartikel, entstanden nach 1350: Sie wurden als blutgetränkt angesehen. Die Kreuzpartikel erinnern an Jesu Hingabe, seine Opferbereitschaft und unendliche Liebe. Wer die Partikel zu seinem Besitz zählen konnte, war durch Christus selbst geschützt.
Die Achatschale (Der Heilige Gral)
1600 Jahre alt und in makellosem Zustand, galt die Achatschale als Heiliger Gral, als das Gefäß, das Jesu Blut gesammelt hatte. Sie gelangte vermutlich bei der Eroberung Konstantinopels 1204 in den Westen. 1564 wurde sie erstmals urkundlich erwähnt, als die Erben Kaiser Ferdinands I. die Schale zu einem „unveräußerlichen Erbstück des Hauses Österreich“ erklärten.
Über alle Jahrhunderte hinweg haben diese wertvollen Zeugnisse christlich-abendländischer Frömmigkeit die Aura des Göttlichen bewahrt.
Die Münzbilder
Die Wertseite zeigt berühmte Reliquien: Die Heilige Lanze (8. bis 14. Jh.) enthält mittig einen Stift, der für einen der Nägel gehalten wurde, mit denen Christus ans Kreuz geschlagen worden sein soll. Dahinter die Kreuzpartikel: Sie stammen der Legende nach vom Kreuz Christi; als Behältnis dafür diente ein schlichtes Kruzifix, entstanden nach 1350. Wieder dahinter die Achatschale aus dem 4. Jahrhundert: Sie wurde – inklusive der Henkel – aus einem einzigen Block geschnitten. Dieses außergewöhnliche Meisterwerk wurde als Heiliger Gral betrachtet.
Die andere Seite zeigt den gekreuzigten Christus; Blut, das aus seiner Seite schießt, wird in einer Schale aufgefangen. Außen links steht der Soldat Longinus mit der Lanze, mit der er Jesus die Wunde zugefügt haben soll.
Mit der Serie „Mythen, Schätze und Legenden“ bereichern Sie Ihre Münzsammlung um hochwertige und sehr exquisite Repräsentanten der Originale in der Kaiserlichen Schatzkammer.
| Artikelnummer | 28218 |
| Ausgabetag | 14. Oktober 2026 |
| Qualität | Polierte Platte/Proof |
| Serie | Mythen, Schätze und Legenden |
| Nennwert | 100 Euro |
| Durchmesser | 30,00 mm |
| Graveure | Helmut Andexlinger |
| Legierung | Goud Au 986 |
| Feingewicht | 15,55 g / 0,50 oz |
| Gesamtgewicht | 15,78 g |
| Lieferumfang | Im Etui mit nummeriertem Zertifikat und Schuber |
| Auflage (Polierte Platte) | 20.000 |
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